Der Sarg war noch nicht einmal richtig im Boden, als ich merkte, dass etwas in mir abgestorben war. Nicht vor Trauer. Vor einer kalten, gierigen Leere.
Klaus war elf Jahre mein Mann gewesen. Ordentlich, pünktlich, vorhersehbar. Er kam um Punkt sechs nach Hause, aß, was ich kochte, las die Zeitung und fickte mich samstags und sonntags genau zehn Minuten in der klassischen Stellung. Danach die übliche Frage „War es schön für dich?“ und dann das Schnarchen. Ich hatte mich daran gewöhnt wie an einen alten Mantel, den man nicht mehr auszieht, weil er warm hält, auch wenn er hässlich ist.
Der Herzinfarkt kam mitten im Büro. Tot, bevor der Notarzt eintraf. Die Beerdigung war würdevoll, teuer und unerträglich. Ich stand am offenen Grab in meinem schwarzen Kleid, die Hände gefaltet, und fühlte absolut nichts. Erde fiel auf den Sarg. Verwandte weinten. Ich starrte auf das Loch und dachte nur: Jetzt ist das Bett endgültig kalt.
Die Wochen danach waren eine Aneinanderreihung von Aufläufen, Beileidskarten und Menschen, die mir auf die Schulter klopften und murmelten „Wenn du irgendetwas brauchst…“. Ich lächelte und hasste sie. Nachts lag ich im Ehebett, die Hand zwischen den Beinen, und berührte mich mechanisch. Es fühlte sich an wie bei einer Fremden. Kein richtiger Orgasmus, nur ein kurzes Zucken und dann noch mehr Leere.
Der Bruch kam an einem grauen Dienstagnachmittag, genau sechs Wochen nach der Beerdigung.
Ich saß in einem Café in der Maxvorstadt. Immer noch Schwarz, aber der Ausschnitt war tiefer, absichtlich. Der Kellner war Anfang dreißig, breite Schultern, dunkle Augen, Unterarme mit Adern. Als er den Cappuccino abstellte, blieben seine Blicke eine Sekunde zu lange auf meinen Titten.
„Deine Schicht endet bald“, sagte ich.
Er grinste. „In zwanzig Minuten.“
„Dann nimm uns ein Zimmer.“
Das Hotel war eine dreckige Absteige zwei Straßen vom Hauptbahnhof. Der Teppich roch nach altem Rauch, die Bettwäsche war steif von zu viel Waschmittel. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, drückte er mich gegen die Wand. Seine Hand schob sich unter mein Kleid. Ich trug keinen Slip. Seine Finger fanden meine Fotze sofort und stießen ohne Vorwarnung zwei Finger in mich. Es war eng und noch nicht nass genug. Es brannte.
„Du bist eine freche kleine Witwen-Schlampe“, murmelte er an meinem Ohr.
„Weniger reden. Fick mich.“
Er drehte mich herum, zog mir das Kleid über die Hüften, öffnete seine Hose und rammte seinen Schwanz mit einem einzigen Stoß in mich. Der Schmerz war scharf und willkommen. Ich krallte die Finger an die kalte Wand und stöhnte auf. Er fickte mich hart und rhythmisch, die Eier klatschten gegen mich. Nach ein paar Minuten zog er raus, schob mich aufs Bett, spreizte meine Beine und stieß wieder zu. Diesmal tiefer. Ich sah ihm zu, wie er meine Titten knetete und die Nippel fest zwischen den Fingern drehte, bis es wehtat.
Er kam mit einem tiefen Stöhnen und zog im letzten Moment raus. Warme, dicke Stränge landeten auf meinem Bauch und zwischen meinen Titten. Ich blieb liegen und spürte, wie das Sperma langsam trocknete. Zum ersten Mal seit Klaus’ Tod fühlte ich mich nicht tot. Ich fühlte mich benutzt. Und es war gut.
Zwei Tage später schrieb ich ihm. Diesmal brachte er einen Freund mit – Marco, größer, tätowiert bis zum Hals, mit einem deutlich dickeren Schwanz. Wir gingen wieder in dasselbe Hotel. Kaum drinnen, kniete ich mich auf den schmutzigen Teppich. Der Kellner schob mir seinen Schwanz zwischen die Lippen, Marco stellte sich daneben und wartete. Ich nahm abwechselnd beide. Der eine war glatt und handlich, der andere dick und schwer, die Eichel prall. Ich ließ viel Speichel laufen, würgte absichtlich, wenn Marco zu tief stieß, und schaute ihm in die Augen, während die Tränen kamen.
„Tief schlucken, du dreckige Hure“, sagte Marco und hielt meinen Kopf mit beiden Händen fest. Er fickte meinen Mund mit kurzen, harten Stößen, bis er zuckte und mir tief in den Hals spritzte. Ich musste schlucken, weil er nicht rauszog. Der Geschmack war bitter, dick, fremd. Der Kellner kam kurz darauf auf meine herausgestreckte Zunge. Ich zeigte beiden das gemischte Sperma, bevor ich es hinunterschluckte.
Danach nahmen sie mich richtig. Marco legte sich aufs Bett. Ich setzte mich auf seinen dicken Schwanz und sank langsam herunter, bis er komplett in meiner Fotze verschwunden war. Der Kellner kniete sich vor mein Gesicht und ließ sich weiter blasen, während ich geritten wurde. Die Geräusche waren nass und laut. Irgendwann drehte Marco mich um, packte meine Hüften und fickte mich von hinten wie ein Tier. Der Kellner spuckte auf mein Arschloch und drückte zuerst einen, dann zwei Finger rein. Ich zuckte zusammen, aber sagte nichts. Wenig später war es sein Schwanz.
Beide gleichzeitig.
Der eine in meiner Fotze, der andere in meinem Arsch. Die Dehnung war brutal. Ich schrie ins Kissen, während sie mich zwischen sich nahmen und gegeneinander stießen. Jede Bewegung dehnte mich weiter. Der Schmerz mischte sich mit einer dunklen, gierigen Lust. Als sie kamen, ließen sie alles in mir. Als sie rauszogen, lief das Sperma sofort in dicken Strängen heraus und tropfte auf die Laken. Ich blieb auf allen vieren, den Arsch hoch, und spürte, wie es weiter herauslief.
Zu Hause unter der Dusche wusch ich mir das gemischte Sperma von den Beinen und betrachtete meine gerötete, wunde Fotze im Spiegel. Ich lächelte.
Ab da hörte ich auf, Trauerkleidung zu tragen.
Ich kaufte mir enge Kleider, Strings, die man sah, wenn ich die Beine kreuzte, BHs, aus denen die Titten herausquollen. Abends ging ich allein los. Einen Bauarbeiter mit rauen, schwieligen Händen fickte ich in seinem Transporter. Er stellte mich gegen die kalte Metallwand, riss mir den Slip zur Seite und rammte sich in mich, bis der ganze Wagen wackelte. Er kam tief in mir und wischte seinen Schwanz danach an meinem Rock ab. Einen verheirateten Anwalt nahm ich in seinem Büro. Er legte mich über den Schreibtisch, hielt mir den Mund zu und fickte meinen Arsch, während draußen die Sekretärin tippte. Ich musste verbissen stöhnen, damit niemand etwas hörte. Einen Studenten, kaum älter als ich bei meiner Hochzeit, ließ ich zweimal hintereinander kommen, bevor er es schaffte, mich mit Zunge und Fingern fertigzumachen. Ich schluckte beides und leckte ihn danach sauber.
Jedes Mal fühlte ich mich weiter weg von der Frau, die Klaus geheiratet hatte.
Der absolute Höhepunkt war ein Samstagabend in einem dreckigen Kellerclub in der Au.
Es war heiß, stickig, voller schwitzender Körper. Ein Mann mit Glatze und dichtem Bart drängte sich hinter mich auf der Tanzfläche und presste seinen harten Schwanz gegen meinen Arsch. Ich rieb mich dagegen. Zehn Minuten später waren wir zu dritt in der Herrentoilette – er und sein Kumpel, ein schlanker Typ mit Zungenpiercing.
Die Kabine stank nach Pisse, Kot und billigem Lufterfrischer. Der Glatzkopf knöpfte seine Hose auf und schob mir den dicken, bereits feuchten Schwanz in den Mund. Gleichzeitig riss sein Freund mir den Rock hoch, zeriss den String und spuckte auf meine Fotze. Er drang ohne Vorwarnung in mich ein. Ich würgte um den Schwanz im Mund, während ich von hinten durchgevögelt wurde. Die Kabinentür war nicht richtig geschlossen. Ein fremder Mann kam rein, stellte sich an das Pissoir, zog seinen Schwanz raus und wichste offen, während er zusah. Er grinste und spritzte auf den Boden.
Der Glatzkopf zog aus meinem Mund und stellte sich hinter mich. Sein Kumpel setzte sich auf die Kloschüssel. Ich wurde auf den sitzenden Schwanz gedrückt, bis er komplett in meiner Fotze steckte. Gleichzeitig spuckte der Glatzkopf auf mein Arschloch und drückte die Eichel dagegen. Der Widerstand war heftig. Dann gab es nach. Die Eichel schob sich hinein, dann der Schaft. Beide Schwänze gleichzeitig in mir – einer in der Fotze, einer im Arsch. Sie dehnten mich schmerzhaft weit. Ich schrie, aber der Mann unter mir preßte seine Hand auf meinen Mund. Der Schmerz war so intensiv, dass mir die Tränen über das Gesicht liefen, aber ich kam trotzdem. Heftig, krampfartig, mit beiden Löchern gestopft und voll.
Sie stießen weiter, immer härter. Der Glatzkopf packte meine Haare und zog den Kopf zurück. „Du nimmst zwei Schwänze wie eine richtige Hure, Witwe.“ Ich konnte nur noch wimmern. Als sie kamen, blieben sie tief drin und entleerten sich in mich. Als sie rauszogen, lief das Sperma sofort in dicken, warmen Strängen aus beiden Löchern und tropfte auf den dreckigen Kabinenboden. Ich blieb sitzen, Rock hochgeschoben, Beine zitternd, beide Löcher offen und ausgelaufen. Der fremde Mann vom Pissoir kam noch einmal, wichste und spritzte mir absichtlich dick auf die Titten und ins Gesicht. Ich lachte heiser und leckte mir das Sperma vom Mundwinkel.
Draußen wusch ich mir notdürftig das Gesicht. Im Spiegel sah ich eine Frau mit zerzausten Haaren, verschmiertem Make-up, roten Augen und Sperma in den Wimpern. Eine richtige, gebrauchte Schlampe.
Zu Hause legte ich mich nackt auf das Ehebett, in dem Klaus und ich elf Jahre gelegen hatten. Ich spreizte die Beine und schob mir drei Finger in die wunde, immer noch triefende Fotze. Mit der anderen Hand rieb ich den Kitzler, bis ich noch einmal kam – diesmal laut und ungeniert. Danach schlief ich ein, ohne zu duschen, das Sperma fremder Männer noch zwischen den Schenkeln.
Seitdem habe ich aufgehört zu zählen.
Manche Nächte hole ich mir einen einzelnen Mann und lasse mich stundenlang in allen Löchern benutzen. Manche Nächte sind es zwei oder drei gleichzeitig. Manchmal lasse ich mich filmen, während sie mich vollspritzen. Manchmal bezahle ich nicht mit Geld, sondern mit meinem Körper – dem Hausmeister einen langen, tiefen Blowjob für die reparierte Heizung, zwei Lieferanten, die mich nacheinander auf der Waschmaschine gefickt haben, als sie neue Möbel brachten.
Klaus liegt unter einem gepflegten Grabstein. Ich liege unter fremden Männern und lasse mich füllen, bis es herausläuft und die Laken befleckt.
Wenn mich jemand fragt, wie ich mit dem Tod meines Mannes klarkomme, lächle ich höflich und sage: „Man findet Wege.“
Die Wahrheit ist einfacher und dreckiger:
Nach dem Tod meines Mannes bin ich zur Schlampe geworden.
Und ich habe nicht die geringste Absicht, jemals wieder eine anständige Frau zu sein.
